Erzbischöfliches Ordinariat, Bamberg

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Gebäudetyp

 Öffentliche Gebäude/Schulen/Hotel
 Verwaltungsgebäude/Unternehmen/Bank
 Kliniken/Seniorenheime
 Museen/Kultur/Kirche

Material

 Holz
 Holz-Glas
 Holz-Glas-Stahl
 Glas-Stahl
 Glas
 HOBA-Panel

Bauart

 Neubau
 Umbau/Umnutzung
 Sanierung

 

 

Domplatz 3 , Bamberg

Seit genau 1000 Jahren thront nun der Bamberger Dom über der Stadt, baulicher und geistiger Kristallisationspunkt einer ganzen Region. Seine Stifter Kaiser Heinrich II. und seine Gemahlin Kunigunde ließen ihn auf einem Bergsporn oberhalb der Regnitz errichten. 

Mit der Säkularisation 1803 wurde das bis dahin eigenständige Bamberger Hochstift aufgelöst. Das zukünftige Königreich Bayern übernahm den Großteil der Liegenschaften auf dem Domberg, darunter auch die Curia S. Laurentii. Im 19. Jahrhundert sorgte das königliche Rentamt von hier für den Steuerabfluss nach München. 1903 wurde die Anlage noch um ein Gebäude im Stil der Neorenaissance erweitert, bis 1960 das Finanzamt den Domberg verlies. Das Gebäude verblieb in Staatsbesitz und wurde nach diversen Umbaumaßnahmen fortan dem erzbischöflichen Ordinariat für Verwaltungszwecke zur Verfügung gestellt.

Ein unzureichender Brandschutz erforderte zum Nachbargebäude hin Eingriffe in die Substanz.  Dazu wurden die bisher vorhandenen Öffnungen mit großzügigen Verglasungen HOBA 8 mit frei im Glasfeld gestellten Türen HOBA Typ 5 und 6 brandschutztechnisch verschlossen. Dadurch blieb die ursprüngliche Raumwirkung bei gleichzeitig höchster Sicherheit erhalten.

Die gesamte Baumaßnahme war von äußerst konstruktivem Zusammenwirken des kirchlichen Nutzers, des Landesamtes für Denkmalpflege und des Bauamts geprägt. Trotz der Komplexität des Projektes konnten aufgrund sorgfältiger Planung und großem Engagement überwiegend regionaler Unternehmer Kosteneinsparungen in Höhe von 15 % gegenüber den Ansätzen der Haushaltsunterlage erzielt werden.

Rund 4,5 Mio. € wird das Bayerische Staats-ministerium für Unterricht und Kultus nach Abschluss der Arbeiten an den Außenanlagen in den ehemaligen Domherrenhof investiert haben. Es gibt ein kleines Juwel zurück, auch in rechtlicher Hinsicht. Denn mit Abschluss der Sanierung endet mit der Eigentumsübertragung an die Kirche die über 200-jährige staatliche Obhut über die ehemalige Kurie im Schatten des Bamberger Doms.

Ausführender Architekt/Planer

Staatliches Bauamt Bamberg,

Verarbeitendes Unternehmen

Schumann Schesslitz

Bauherr

Staatliches Bauamt Bamberg,

Eingesetzte HOBA
Brandschutz-Elemente

Konstruktion

  • Holz-Glas-Stahl

Bauart / Baujahr

Sanierung / 0